Säugetier und Mensch
Projektbeschreibung
Mit diesem Projekt förderte die Pädagogische Forschungsstelle, dass die Ergebnisse der 40-jährigen Forschungstätigkeit von Wolfgang Schad auf dem Gebiet der Gestaltbiologie, in einem zweibändigen Werk im Verlag Freies Geistesleben erscheinen konnte und so auch als Grundlage für den Biologieunterricht an Waldorfschulen zur Verfügung steht.
Das Buch „Säugetier und Mensch“ entstand aus langjähriger, interdisziplinärer Erforschung der Gestaltbiologie der Säugetiere durch Wolfgang Schad. Über 40 Jahre hinweg untersuchte er die morphologischen und funktionellen Zusammenhänge zwischen Säugetieren und dem Menschen. Im Mittelpunkt stand der Ansatz der Gestaltbiologie, die Tiere nicht nur als Produkte von Evolution oder Umwelt, sondern als selbstständige, sinnhaft gestaltete Wesen betrachtet.
Wolfgang Schad analysierte, wie sich die funktionelle Dreigliederung (Nerven-Sinnes-System, Stoffwechsel-Gliedmaßen-System, Atmungs-Blutkreislauf-System) in der Vielfalt der Säugetiere manifestiert. Dabei deckte er auf, wie sich diese Prinzipien in Gestalt, Verhalten und Anpassungen der Tiere widerspiegeln – etwa in der Frage, warum Rinder Hörner tragen, Pferde aber nicht, oder was Fellfärbungen über das Wesen eines Tieres aussagen.
Das Projekt kombinierte Feldforschung, Embryologie und vergleichende Anatomie, um die Verwandtschaft und Eigenständigkeit der Säugetiere im Verhältnis zum Menschen zu erfassen. Ziel war es, ein neues Verständnis für die Tierwelt zu entwickeln, das über klassische Evolutions- oder Schöpfungstheorien hinausgeht.
Das zweibändige Werk Säugetier und Mensch ist im Verlag Freies Geistesleben erschienen.
Daten zum Projekt
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Start- & Enddatum | 10.06.1985 - 11.07.2008 |
| Projektträger | Pädagogische Forschungsstelle Stuttgart |